ULRICH VOGL


Ulrich Vogl CAZALE

Ulrich Vogl, geboren 1973 in Kaufbeuren/Allgäu, lebt und arbeitet seit 1999 in Berlin, unterbrochen durch längere Auslandsaufenthalte in Paris, Florenz, Mailand, Chicago, New York, Dublin, Montpellier und Tel Aviv. Ulrich Vogl studierte Bildende Kunst an der School of Visual Arts in New York, an der Universität der Künste Berlin UdK und an der Akademie der Künste München. Vogls Arbeiten wurden weltweit und in über 30 Einzelausstellungen in Europa gezeigt. Er hat zahlreiche Stipendien und Preise erhalten und seine Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen in Deutschland, Italien, Polen, Griechenland, Irland und Spanien.

• Vogls Hammershoi-Studien

Vogl macht mit seinen formalen und inhaltlichen Bezugnahmen auf ein Werk von Hammershoi [VILHELM HAMMERSHØI “Interieur. Strandgade 30” (1901), Städelmuseum] deutlich, mit welchen Ungereimtheiten, blinden Flecken und Widersprüchen sich die Kunstdeutung herumschlagen muss. Er zeigt, dass – entgegen der homogenisierenden Epochenauffassung – die Moderne als eine Verknüpfung von Diskontuitäten, also als eine Interessenlage von Brüchen gelesen werden muss. Die Theorien dazu sind oft weniger lebendig als die Kunstwerke von Vogl. Das ist keine Frage der Wahrheit, es ist eine der Wahrhaftigkeit. Wo wir Bildverhältnisse tatsächlich besser sehen und verstehen lernen, ist mehr für das historische und ästhetische Verständnis getan als mit Lobgesängen auf die Postmoderne. Die Hammershoi-Studien sind von der künstlerischen Erkenntnis geleitet, dass Welterfahrung auch durch ein unauflösbares Ineinander von dynamischen Gegensätzen bestimmt wird. (Quelle: “ULRICH VOGL – cutting the sky with scissors”, HATJE CANTZ)

• Film (Installation)

Ein Speichenrad dreht sich an einem Faden und wird durchdrungen von gerichtetem Licht. Die Lichtprojektion an der Wand erinnert an den Wechsel der Bilder eines alten Films jedoch ohne konkrete Bilder zu zeigen. Aus dieser Arbeit entstand die monumentale Arbeit im öffentlichen Raum „Das Rheinrad“ – dieses drehte sich 365 Tage (2016-2017) am Rheintorturm in Konstanz, dem Wahrzeichen der Stadt mit über 800-jähriger Geschichte. Anstelle der ehemaligen alten Konstanzer Rheinbrücke spannte Vogl eine Lichtbrücke, die über eine Distanz von 360 Metern die beiden Ufer wieder miteinander verband.

Verfügbare Arbeiten von ULRICH VOGLF:


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